High in der Cloud? Warum die Hybrid Cloud wie eine Einstiegsdroge wirkt

Digitale Infrastruktur | Power Platform
Paul Klapka

Immer mehr Unternehmen nutzen hybride Cloud-Modelle und entwickeln eine gewisse Abhängigkeit in den endlosen Weiten des Wolkenreichs. Laut einer 2021 durchgeführten Cloud-Umfrage des Datenerhebungsunternehmens YouGov Deutschland im Auftrag des US-amerikanischen Großkonzerns HPE haben 68 % der deutschen Unternehmen die Cloud-Nutzung um bis zu 30 % erhöht. Normalerweise muss bei einer Abhängigkeit auf die Dosis geachtet werden, im Grunde ist aber auch eine Hardcore Nutzung der Cloud bedenkenlos. Damit der Stoff bei den Mitarbeitern richtig ankommt, muss die IT-Abteilung ihre Ressourcen richtig einteilen. Im Vergleich zur Vergangenheit, wo die IT eher als Kurier von Technologieleistungen angesehen wurde, gehen die Aufgaben heute immer mehr in die strategische Richtung eines Dealers, der alles im Blick hat. Zugleich wird die Zukunft der Arbeit dank neue Arbeitsmodelle, wie Homeoffice und Remote Work, immer flexibler.

Warum eine Legalisierung der Einstiegsdroge Hybrid Cloud durch die Unternehmenswelt empfehlenswert ist und wie der Umstieg gelingt, erfahren Sie durch Konsumieren dieses Beitrags 😉

Safe Use bei der Hybrid Cloud

Doch wie kann ein Safe Use bei der Hybrid Cloud garantiert werden? So kompliziert ist es gar nicht mit dem hybriden Ansatz:

  • On Premises für sensible Daten: Um keinen Teil von dem guten Stoff verloren zu geben, werden sensible Daten auf eigenen Servern gespeichert, wo der Nutzer die vollständige Kontrolle über das gesamte Material hat.
  • Cloud für agile Daten: In die Cloud kommen alle agilen Daten für die alltägliche Nutzung und Bearbeitung, die wenig sensibel sind.

Durch diese gemischte Computing-Umgebung werden auch viele Neulinge angelockt, da die große Angst eines Hacks durch die On Premises-Infrastruktur mit den eigenen Servern ausgemerzt wird.

Die hybride Cloud-Umgebung ist aber nicht nur sicher, sondern bietet auch die beste Qualität zu einem attraktiven Preis. Durch die flexible Nutzung der Cloud kann die IT-Infrastruktur ganz einfach den Bedürfnissen angepasst werden und benötigt somit keine hohen Investitionen in rein projektabhängige Devices oder Ähnliches. Auf diese Weise lassen sich Ressourcen effizient einsetzen und die Abhängigkeit von Hardware, wie sie zuletzt aufgrund der Engpässe bei Chip-Kapazitäten spürbar wurde, sinkt. Mit der Hybrid Cloud ist eine durchlaufende Versorgung an jedem Ort und zu jeder Zeit gesichert, sodass jeder Mitarbeiter und externe Stakeholder seine benötigte Daten-Dosis erhält.

 

Von der Einstiegsdroge zum Alltagshelfer: 4 Tipps für den Umstieg

Dass wir es mit einer gut verträglichen und effizienzsteigernden Einstiegsdroge zu tun haben, wissen wir also schon einmal. Doch wie kommen Unternehmen zur idealen Nutzung der Cloud?
Der Umstieg erfolgt sicherlich nicht von heute auf morgen, aber Lockangebote von Herstellern wie Microsoft und einige gute Erfahrungswege von echten Junkies erleichtern den Einstieg in die Droge Hybrid Cloud durchaus:

 

Tipp #1: Step-by-Step

Mit einem durchdachten Schritt für Schritt Plan kann das neue Verfahren in den Arbeitsalltag eingegliedert werden. Mit dem Fokus auf Sicherheit und Datenschutz sollte der Exchange Server lokal oder noch besser – da sicherer – in der Microsoft Cloud angebunden sein. Anfang 2021 kam es beispielsweise zum großen Hafnium Hack, wo ganze Postfächer gestohlen wurden. Wenn Exchange Server aber lokal bleiben, muss das Unternehmen personenbezogene Daten nicht in der Microsoft Cloud synchronisieren. Wenn die erforderlichen Ressourcen, wie Updates und technisches Know-how, nicht im Rahmen der Möglichkeiten des Unternehmens liegen, macht die Cloud in allen Bereichen mehr Sinn, da diese immer am aktuellsten Stand gehalten werden.

 

Tipp #2: SharePoint als Kollaborations-Plattform

Auch die Prozessoptimierung wird durch die Vorteile der Cloud gepusht. Und zwar in 3 grundlegenden Bereichen:

1. Klassische File-Ablage:
Durch die Anwendung von SharePoint ist quer durch die Bank in allen Unternehmensstrukturen eine erhöhte Produktivität und Sichtbarkeit gegeben. Durch die Funktionen von SharePoint wird eine reibungslose intranetbasierte übergreifende Zusammenarbeit möglich, wo unter anderem sicheres Teilen, Content-Management und die Zusammenarbeit bei Workflows ganz einfach abgewickelt werden kann. Für die bessere Nachvollziehbarkeit werden jedem Dokument Metadaten, wie Änderungszeit, Ersteller und benutzerdefinierte Tags, beigefügt, um den einzelnen Mitarbeitern eine bessere Übersicht zu bieten.

2. Kommunikatives Intranet:
Auch das kommunikative Intranet fördert die Lösung von Problemen bei alltäglichen Arbeitsstellungen. Wenn Mitarbeiter auf einem Bad-Trip festhängen und schnelle Hilfe benötigen, bietet das Social Intranet viele Möglichkeiten sich zu vernetzen und auszutauschen. Durch einen offenen Dialog oder Expertenaustausch wird die gesamte Unternehmenskultur besser vernetzt und gemeinschaftlicher. Das Unternehmen wächst somit in allen Bereich näher zusammen und Kollegen aus verschiedensten Bereichen lernen und profitieren vom Wissen anderer. Mit immer attraktiveren Arbeitsbedingungen ist der Weg für internes Employer Branding geebnet und macht Mitarbeiter zu Botschaftern. Die Bereitschaft dazu kann mit internen Benefits und Challenges noch angekurbelt werden.

3. Operatives Intranet:
Die Cloud bietet aber nicht nur kommunikative Vorteile, sondern auch operative. Den Mitarbeitern wird dadurch natürlich auch ein praktischer Nutzen geboten und stellt Tools im Bereich Projekt-, Qualität- und Vertragsmanagement zur Verfügung. Aber auch durch die Integration von Power Apps können manuelle Geschäftsprozesse in digitale und automatisierte Prozesse transformiert werden. Solche Power Apps können schnell und einfach für verschiedenste Anforderungen und Verwendungen von ihrem Dealer des Vertrauens corner4 kreiert werden und damit zur intuitiven Lösung von Geschäftsproblemen beigetragen werden.

 

Tipp #3: Microsoft Team als Kollaborations-Tool

Bei Neuerungen und Problemstellungen kann sich jeder mithilfe von Microsoft Teams zu Wort melden und zur besseren Verständlichkeit stehen auch alle wichtigen Apps und Daten während der Kommunikation via Chat, Anruf oder Videokonferenz zur Verfügung.

 

Tipp #4: Microsoft Azure als Basis

Mithilfe der Cloud Computing Plattform Microsoft Azure können schließlich alle Daten gespeichert und verwaltet, sowie Anwendungen und Apps entwickelt werden. Durch diese Anwendung haben sie im Vergleich zu einem eigenen Rechenzentrum mehrere Vorteile:

  • deutliche Kostenersparnis & Kostentransparenz (Pay-as-you-go)
  • höhere Flexibilität
  • starke Reduktion des administrativen Aufwands
  • allgemeine Verfügbarkeit
  • Möglichkeit der Georedundanz

Daraus ergeben sich wiederum personelle und finanzielle Vorteile, denn alle Dienste von Azure setzen auf die nutzungsbasierte Bezahlung (Pay-as-you-go).

Angst vor Dauerhigh, aber kein Weg führt vorbei

Verständlicherweise tun sich Unternehmen erst einmal schwer damit, neue Wege wie den Umstieg in die Hybrid Cloud zu gehen. Fragen, wie ‚Ist die Cloud sicher?‘ und „Was passiert mit meinen Daten in 10 Jahren?“ sind vollkommen legitim und nachvollziehbar. Trotzdem führt meines Erachtens langfristig kein Weg an der Cloud vorbei und statt sich der Angst zuzuwenden, lohnt sich der mutige Blick nach oben in die Wolken. Denn für eine gewisse Offenheit der Einstiegsdroge Hybrid Cloud gegenüber sprechen einige überzeugende Vorteile:

  • Je früher, desto günstiger:
    Laut Hersteller werden die Microsoft Office Lizenzen teurer, denn die Preise steigen Anfang 2022 um bis zu 25 Prozent an. Auch der Umstieg auf die Cloud wird vermutlich aufgrund der höheren Nachfrage im Laufe der Jahre immer kostenintensiver.
  • Je kleiner, desto unsicherer:
    Die Cyberkriminalität nimmt rapide zu und besonders kleine Unternehmen können die Security-Standards kaum mehr stemmen. Eine Microsoft Cloud hingegen investiert jährlich bis zu 10-stellige Summen in den Ausbau der Sicherheitsstandards, die schließlich allen Usern zugutekommen.
  • Je schneller, desto erfolgreicher:
    Alle Unternehmer wollen eine gute Versorgung sichern und denken an die Zukunft. Um hier eine hohe Wettbewerbsfähigkeit aufzuweisen, ist es von allerhöchster Wichtigkeit immer in bester Qualität abzuliefern. Die Technologie entwickelt sich bereits in Richtung Cloud und durch den orts- und zeitungebundenen Zugang werden Workflows auch nicht ausgebremst. Um das Know-how der richtigen Nutzung in der Firma einzugliedern, helfen Experten-Junkies von corner4 gerne mit einem Workshop. Denn ein altes Sprichwort besagt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

 

Fazit – High in der Cloud nach einem smoothen Umstieg

Aufgrund der ungefährlichen Abhängigkeit und der zuverlässigen Qualität des Stoffs, gibt es bei der Einstiegsdroge Hybrid Cloud wirklich nichts, vor dem es sich zu fürchten gilt. Ganz im Gegenteil, hier wird das Beste aus zwei Welten perfekt miteinander verbunden.
Dank des hürdenlosen Zugangs zu wenig sensiblen Daten wird der Workflow um einiges einfacher. Auch Externe können in bestehende Aufgaben leicht eingebunden werden, kommen aber nicht ins Netzwerk und haben somit auch keinen Zugriff auf unsensiblen Daten.

Also lassen Sie uns gemeinsam in die Lüfte starten und einen Abstecher in die wundersame Welt der Hybrid Cloud machen. Werden Sie high und heben Sie ab in eine erfolgreiche Zukunft. Auf dem Weg dorthin begleite ich Sie gerne als vertrauensvoller Ansprechpartner.

Paul Klapka
Paul Klapka

Paul Klapka ist seit Anfang 2021 vertrieblich für corner4 im Einsatz. Davor hat Paul corner4 Kunden als Consultant von der Konzeption bis zur Umsetzung durch Projekte begleitet. Mit dem Prozess im Sinn begeistert er Sie im Bereich Solution Sales.

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