Virtuelle Server Infrastruktur in der Cloud: Vorteile & Herangehensweise
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Die Cloud ist längst Mainstream. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie nutzen inzwischen über 90 Prozent der Unternehmen Cloud-Services – viele davon in Hybrid- oder Multi-Cloud-Modellen. Mit dem Umzug zu einem Cloud-Anbieter wie Microsoft Azure können Unternehmen nicht nur auf teure und wartungsintensive lokale Server-Hardware verzichten, sondern profitieren zusätzlich von mehr Flexibilität, besserer Sicherheit und neuen Innovationen wie KI-gestützten Diensten. Mehr über die Vorteile virtueller Server sowie die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur modernen Cloud-Infrastruktur habe ich in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.
Die Digitalisierung stellt IT-Infrastrukturen vor immer größere Anforderungen. Virtuelle Server in der Cloud bieten im Vergleich zu On-Premises-Lösungen entscheidende Vorteile:
1. Weniger Ressourcenaufwand:
Durch virtuelle Server entfallen hohe Kosten und Aufwände für Beschaffung, Betrieb und Wartung lokaler Hardware. Stattdessen fallen nur nutzungsabhängige Kosten für die Cloud-Infrastruktur an. Hochqualifiziertes Personal muss daher weniger Zeit mit unproduktiven Wartungsaufgaben verbringen und kann für hochwertigere Tätigkeiten eingesetzt werden.
2. Hohe Ausfallsicherheit:
Globale Rechenzentren mit mehrfacher Redundanz stellen sicher, dass Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert werden. Zusätzlich bieten Anbieter Sovereign-Cloud-Optionen, die speziell für Compliance- und Datenschutzanforderungen in einzelnen Regionen entwickelt wurden.
3. Flexible Erweiterbarkeit:
Statt neue Hardware anzuschaffen, können virtuelle Server bei Bedarf sofort erweitert werden.
4. Dauerhafte Verfügbarkeit:
Daten und Services auf virtuellen Servern sind von jedem Ort der Welt aus dauerhaft verfügbar, während die Nutzung bei einer lokalen Infrastruktur unter Umständen nur innerhalb des Unternehmensnetzwerks selbst stattfinden kann.
5. Geo-Redundanz:
Bei Umweltkatastrophen oder anderen großflächigen Ereignissen sind lokale bzw. regionale Redundanzen nicht ausreichend, um den Betrieb der Infrastruktur zu gewährleisten. Cloud-Anbieter wie Microsoft betreiben ihre Azure-Server weltweit in verschiedenen Rechenzentren, sodass Unternehmen mit dem Wechsel in die Cloud auch die Geo-Redundanz gewährleisten.
Auch in der Cloud bleibt Sicherheit ein Kernthema. Zwei Aspekte sind 2025 besonders wichtig:
Die Nutzung der Cloud bietet eindeutige Vorteile, doch für den erfolgreichen Umzug ist eine strukturierte Planung entscheidend. Diese fünf Schritte haben sich bewährt:
1. Bestandsaufnahme durchführen:
Nutzen Sie Cloud Readiness Assessments und Tools wie Azure Migrate, um zu prüfen, welche Systeme in die Cloud gehören und wo Hybrid-Modelle sinnvoller sind.
2. Daten priorisieren:
Ein schrittweiser Wechsel verringert Risiken. Beginnen Sie mit weniger kritischen Systemen und sammeln Sie Erfahrung, bevor Kernsysteme folgen.
3. Security-Strategie erstellen:
Entwickeln Sie ein Sicherheitskonzept auf Basis von Zero Trust und Cloud-native Security-Lösungen. Abhängig davon, welche Teile der Infrastruktur in die Cloud wechseln sollen, ergeben sich konkrete Sicherheitsanforderungen für die neue (Hybrid) Cloud Infrastruktur.
4. Personalbedarf klären:
Prüfen Sie, ob Sie internes Wissen aufbauen oder auf einen Managed Services Provider bzw. ein Cloud Center of Excellence (CCoE) setzen.
5. Budget festlegen:
Auf Basis der erarbeiteten Strategie legen Sie im nächsten Schritt das Budget für das Transformationsprojekt fest.
Mein Tipp: Denken Sie auch an die Kosten für den laufenden Betrieb Ihrer Cloud-Lösung. Mit FinOps-Ansätzen behalten Sie diese gut im Griff.
Nach Abschluss der Planungsphase beginnen Sie mit dem Aufbau der Netzwerktechnik, der Einführung von Azure und Umsetzung der Sicherheitsstrategien sowie dem Umzug der Daten und Systeme. Nach dem gelungenen Wechsel sollten Ihre Mitarbeiter wie gewohnt mit allen Anwendungen arbeiten können.
Microsoft Azure ist heute mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent der zweitgrößte Cloud-Provider weltweit – mit deutlich steigender Wachstumskurve. Für Unternehmen bietet Azure ein umfassendes Ökosystem aus virtuellen Servern, Web-Apps, Datenbankdiensten, Workflow-Lösungen, Machine-Learning-Tools und mobilen Backends. Besonders zeichnet sich die Microsoft Cloud dabei auch in den Bereichen KI-Services, Security und Compliance aus. Und ein wichtiger Vorteil für bestehende Microsoft-Kunden: Azure integriert sich nahtlos mit Produkten wie Microsoft 365, Dynamics 365 und der Power Platform.
Aber natürlich hat auch Azure nicht nur positive Seiten: Unternehmen begeben sich in eine Abhängigkeit von Microsoft und sind zumindest mittelfristig an die Preissteigerungen oder geänderte Lizenzbedingungen des Herstellers gebunden. Viele Unternehmen reduzieren dieses Risiko durch Multi-Cloud-Strategien, bei denen sie verschiedene Anbieter parallel nutzen.
Die Cloud ist längst kein Trend mehr, sondern ein Fundament moderner Unternehmens-IT. Virtuelle Server in der Cloud bieten Unternehmen Flexibilität, Ausfallsicherheit und geringere Einstiegskosten. Gleichzeitig ändert sich für den Endnutzer überhaupt nichts. Er arbeitet weiter mit seinen gewohnten Anwendungen.
Doch damit das volle Potenzial der Cloud ausgeschöpft wird, braucht es eine klare Strategie: hybride Architekturen dort, wo sie Sinn ergeben, moderne Sicherheitskonzepte nach dem Zero-Trust-Prinzip und eine konsequente Kostenkontrolle. Mit einem strukturierten Vorgehen und der richtigen Expertise wird die Cloud-Migration vom Wagnis zum Wettbewerbsvorteil und Innovationsmotor.
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